Im Zuge der Weiterentwicklung der Arbeitsweisen der Kappahl-Gruppe entstand der Bedarf an einer neuen Zentrale. Als es an der Zeit war, mit der Planung des Umzugs zu beginnen, war das Ziel, einen einladenden und modernen Treffpunkt zu schaffen – ein Büro, das von der Identität und den Arbeitsweisen des Unternehmens geprägt ist.
Durch eine sorgfältige Mischung aus Wiederverwendetem und Neuem – unter Berücksichtigung der Unternehmensgeschichte – haben die Kappahl-Gruppe und Kinnarps ein Arbeitsumfeld geschaffen, das sowohl Tradition als auch Zukunft deutlich zum Ausdruck bringt.
Petra Wendels (Global Concept Manager) und Annette Nilsson (Global Store Concept Specialist) gehörten zum Team hinter dem Projekt. Gemeinsam sind sie für die Innenarchitektur der neuen Zentrale und aller über 340 Filialen der Kappahl-Gruppe verantwortlich.
Seit dem Umzug haben sie oft positives Feedback von Kollegen zum Büro erhalten. Viele sind der Meinung, dass das neue Büro dazu beiträgt, ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl am Arbeitsplatz zu schaffen – eine Bestätigung dafür, dass es ihnen gelungen ist, die Vision für das Büro zu verwirklichen. Ein Ort, an dem man sich zu Hause fühlt – heute und morgen.
Per-Olof Ahl gründete Kappahl im Jahr 1953 in Göteborg. Die Geschäftsidee war einfach: erschwingliche Mäntel zu Preisen, die sich jede Frau leisten kann, zu verkaufen. Der Erfolg stellte sich sofort ein und das Unternehmen wuchs schnell aus den bescheidenen Kellerräumen heraus, in denen alles begonnen hatte. Per-Olof wurde unter dem Spitznamen „Kapp-Ahl“ bekannt, den er später als Namen für das Unternehmen wählte.
Heute ist die Kappahl-Gruppe eines der führenden Modeunternehmen in den nordischen Ländern und verfügt mit Kappahl und Newbie über zwei Hauptmarken, die für erschwingliche Kleidung mit Fokus auf Nachhaltigkeit bekannt sind.

„Wir haben den Eingangsbereich bewusst in den Fokus gerückt, um natürliche Treffpunkte zu schaffen. Heute können wir deutlich erkennen, dass sich dieser Bereich zum Herzstück des Büros entwickelt hat – ein lebendiger und dynamischer Raum, der als sehr geschätzter Treffpunkt dient.“
– Petra Wendels, Global Concept Managerin, Kappahl Group
„Viele Mitarbeitende entscheiden sich mittlerweile dafür, öfter im Büro zu arbeiten, weil es ihnen hier so gut gefällt. Das ist für uns die beste Bewertung, die man bekommen kann!“
– Annette Nilsson, Global Store Concept Specialist, Kappahl Group
Schon beim Betreten des Raums wird man von einem stimmigen Gesamtbild empfangen. Kultur, Mode und Marke ziehen sich wie ein roter Faden durch die Räumlichkeiten. Alles – von der Beleuchtung über die Auswahl der Möbel bis hin zur Dekoration – ist darauf ausgelegt, die Identität des Unternehmens widerzuspiegeln.
Decken-Spotlights, die eine Anspielung auf die Welt der Mode darstellen, schaffen eine warme und angenehme Lichtstimmung in den gesamten Räumlichkeiten. An den Wänden hängen Fotografien aus einigen der frühesten Mantelkollektionen des Unternehmens, durchsetzt mit Texten, die dessen Geschichte erzählen. Hier wird deutlich, wie die physische Umgebung eine Identität transportieren und stärken kann. Jedes Detail ist durchdacht und darauf ausgelegt, die Marke zu stärken.
Ein einladender Eingangsbereich voller Erinnerungen
Die Timeline an der Wand im Eingangsbereich zeigt Ereignisse aus der Vergangenheit, die das Unternehmen geprägt haben. Sie bietet auch Platz für zukünftige Ereignisse. Eine warme Farbpalette und Möbel mit weichen Linien tragen zur einladenden Ruhe bei, die die Räumlichkeiten auszeichnet. Das modulare Sofa Oas bietet Besuchern bequeme Sitzgelegenheiten mit Lademöglichkeiten. Der rote Mantel im Eingangsbereich gehörte einer Frau, die ihn im ersten Geschäft der Kappahl-Gruppe gekauft hatte. Dieses befand sich damals in einem schlichten Kellerraum. Auf der Glasscheibe wird die Geschichte des Tages erzählt, an dem sie den Mantel kaufte, und von den Erinnerungen, die in ihr wach wurden, als sie ihren „Lieblingsmantel“ viele Jahrzehnte später auf dem Dachboden wiederfand.

Die Marke zieht sich wie ein roter Faden durch das Büro.
Die Möbel, Farben und Materialien sind von der Modewelt und den verschiedenen Filialen der Kappahl-Gruppe inspiriert. Alte Fotos und andere Exponate halten die Tradition des Unternehmens im gesamten Büro lebendig.

Gleich hinter dem Eingang befindet sich der zentrale Treffpunkt des Arbeitsortes. Dank der Küche als Mittelpunkt, Ausblicken in alle Richtungen und viel Tageslicht ist dies ein lebendiger Ort für Gemeinschaft und Arbeit.
„Unser Ziel war es, die lebhafte Atmosphäre einer Hotellobby zu schaffen. Rückblickend können wir sagen, dass es weitaus besser geworden ist“, sagt Petra. Sie erklärt, dass der Raum von morgens bis abends intensiv genutzt wird. „Manche essen hier zu Mittag, andere halten Besprechungen ab oder verbringen ganze Arbeitstage hier.“
Der Bereich ist eine wichtige Ergänzung zu den anderen Bereichen des Büros. Er ist so konzipiert, dass er sich leicht an unterschiedliche Nutzungszwecke anpassen lässt. Für große Besprechungen oder Konferenzen lässt er sich schnell umgestalten und bei Bedarf kann eine große Projektionswand von der Decke herabgelassen werden.

Ein beliebter Ort mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten
Der große Gemeinschaftsbereich ist durch Pflanzen und eine durchdachte Möbelanordnung in kleinere Zonen unterteilt. Flexible Möbel und ein an der Decke montierter Projektor erweitern die Nutzungsmöglichkeiten zusätzlich.

Ein natürlicher Treffpunkt
Die entlang einer Seite der Arbeitslounge platzierten Sofas schaffen Bereiche innerhalb des Raums, die oft als Essbereiche oder für informelle Besprechungen genutzt werden. Der Oberon Tisch wird zum natürlichen Mittelpunkt, um den sich alle versammeln können. Seine speziell gestaltete Tischplatte ist für jeden leicht erreichbar.
Hinter dem Gemeinschaftsbereich befindet sich der Durchgang zum Nachbargebäude, in dem sich mehrere weitere Bereiche des Büros befinden. Dieser Bereich hätte leicht zu einer reinen Durchgangszone werden können, doch dank der durchdachten Einrichtung ist er mittlerweile einer der beliebtesten Orte des Büros. Angesichts des Panoramablicks aus dem elften Stock und des bequemen Sofas, in das man sich hineinsinken kann, ist es nicht schwer zu verstehen, warum.
Pause mit Aussicht
Viele Mitarbeitende nutzen gerne das einladende Sofa Oas, um eine Weile zu entspannen und das Tageslicht und die Aussicht zu genießen. Wenn die Sonne zu stark scheint, können die Vorhänge ganz einfach zugezogen werden.

Räume, die konzentriertes Arbeiten fördern
Die kleineren Besprechungsräume schaffen eine ruhige und konzentrierte Atmosphäre für Gespräche und Zusammenarbeit. Der Besprechungsstuhl Koy bietet nicht nur bequemen Sitzkomfort, sondern fördert auch eine positive Körperhaltung. Somit ist er sowohl für kurze Besprechungen als auch für längere Sitzungen geeignet.

Die Auswahl haptisch ansprechender Materialien und eine gute Akustik schaffen eine warme und einladende Atmosphäre und tragen gleichzeitig zu einer angenehmen Klangumgebung bei. Zusammen steigern sie das Gefühl von Komfort und Qualität und bilden ein harmonisches Ganzes. Der Stuhl Koy wurde mit dem Stoff Granit bezogen.
Räume für Zusammenarbeit und Kreativität
Die größeren Besprechungsräume verfügen über reichlich Tageslicht und eine regulierbare Beleuchtung, die für eine einladende Atmosphäre sorgen. Es gibt reichlich Platz für zahlreiche Teilnehmende und eine Schreib- und Pinnwand, die die Ideenentwicklung und die gemeinsame Konzentration unterstützt. Der Besprechungsstuhl Monroe bietet bequemes Sitzen und der großzügige Konferenztisch Oberon lädt zu kreativen Besprechungen ein.
Ein Stockwerk tiefer befindet sich das kreative Herz des Büros. Wieder einmal fällt auf, wie gut die räumliche Umgebung die Identität des Unternehmens widerspiegelt und unterstützt. Es gibt eine Vielzahl von Umgebungen für die verschiedenen Phasen des kreativen Prozesses. Hier kann man sich leicht vorstellen, wie neue Bekleidungskollektionen entstehen. Vorhänge und Aufbewahrungslösungen schaffen kreative Flächen, auf denen Skizzen, Materialien und Ideen ständig den Besitzer wechseln.
Räume im Raum für kreative Besprechungen
In den Kreativbereichen nehmen die Kollektionen von morgen Gestalt an. Der Bürodrehstuhl 5000 ermöglicht einen nahtlosen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen und fördert so Engagement und Kreativität.

Wiederverwendete Qualität
Der Großteil der Arbeitsplätze besteht aus wiederverwendeten Möbeln aus dem früheren Büro. Viele der Bürodrehstühle der klassischen Plus-Serie von Kinnarps stammen aus den 1980er Jahren. Einige wurden neu gepolstert oder mit Ersatzteilen ergänzt, andere lediglich gewartet. Die Serie P Schreibtische stammen aus den 1990er Jahren und ihre Tischplatten wurden an die Anforderungen der neuen Zentrale angepasst.

„Wir hatten von Anfang an eine klare Vision für unser Büro. Dank der Expertise von Kinnarps im Bereich der Arbeitsplatzgestaltung konnten wir diese vollständig umsetzen. Das Unternehmen hat uns dabei unterstützt, unsere Anforderungen und Ideen in ein durchdachtes Gesamtkonzept zu überführen, das sich im Alltag bewährt.“
Mithilfe von Kinnarps hat die Kappahl-Gruppe eine Zentrale geschaffen, die ihre Arbeitsweise unterstützt und in der Identität und Marke in jedem Detail zum Ausdruck kommen. Petra und Annette, die normalerweise die Filialinnenräume der Kappahl-Gruppe gestalten, betonen, dass Kinnarps eine wichtige Stütze bei der Umsetzung dieses Büroprojekts war.